Samstag, 12. Juli 2014

Sundance Mattierendes Sonnenfluid Lichtschutzfaktor 30

Nachdem mich das Wetter so richtig fertig macht, dachte ich mir ich verfasse mal einen kleinen Post über Sonnenschutz. Anfang dieser Woche war ich seit langem Mal wieder beim Hautarzt, was sich wieder einmal ausgezahlt hat. Ich habe eine empfindliche Haut, bin ziemlich hell und übersät mit Muttermalen. Als ich vor 9 Jahren nach einer Phase in der ich ständig ins Solarium rannte, sich ein Muttermal auf meinem Bein bildete mit Verdacht bösartig zu werden, entschied ich mich ab diesem Zeitpunkt etwas mehr auf meine Haut zu achten. Wir kennen das alle, oder sagen wir, wir haben das alle schon einmal gehört. Die Haut vergisst nicht, auch wenn man vor Jahren ständig Sonnenbrand hatte und jetzt nett zu seiner Haut ist, wird sie die Schäden von damals nicht los. Wenn wir keine akuten Schmerzen haben, sind solche Gefahren auch wenn sie von der UV Strahlung kommen meist garnicht vorhanden. Ist ja nur Sonne, sagte ich übrigens damals auch. Als Kind hatte ich mehr als nur einen Sonnenbrand, hin und wieder hatte ich auch einen Sonnenstich weil ich es liebte wenn es warm und sonnig war. Ich mag’s immer noch, wenn ich dem Wettergott einen dezenten Hinweis geben darf.

Wie lange darf man eigentlich so in der Sonne liegen bleiben? Ich verwende einen recht hohen Schutz, unter 30 kommt mir nichts mehr ins Haus. Irgendwann werde ich auch noch höher gehen, da ich einfach ein gefährdender Hauttyp bin und auf Hautkrebs stehe ich nicht besonders. Leider entdeckte der Hautarzt auf meiner rechten Schulter hinten wieder zwei Male, die er als etwas verdächtig empfand. Gut, das hatte ich jetzt schon öfters, trotz allem passe ich jetzt einfach auf. Aber nun mal zur Formel, wie lange man in der Sonne liegen darf, ohne rot zu werden.

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor, dass heißt für Menschen mit einem normalen Hautbild sind das 20 Minuten Eigenschutzzeit, für Menschen mit sehr heller Haut, werden nur 3 Minuten angerechnet. Ich beweg mich zwischen normal und sehr hell bin ich jetzt auch wieder nicht. Ein bisschen Farbe bekomm ich im Sommer, meine Bräune ist aber eher die der Marke Rotbraun, also irgendwie nicht so schön.

Übrigens, das Thema Selbstbräuner ist für mich recht schwierig. Ich hatte schon als Baby einen orangenen Unterton in der Haut. Wenn ich Selbstbräuner verwende, werde ich generell immer orange was garnicht geht.

Über konventionellen Sonnenschutz lässt sich ja streiten, da dieser meist Stoffe enthält, der die Haut auf andere Weise schädigen könnte. Mit Naturkosmetik habe ich bis dato noch nicht viel Erfahrungen gemacht, aber die die ich machte waren schrecklich. Die Cremes waren schmierig und viel zu fettig, was ich im Gesicht nicht vertrage und auf der Haut nicht leiden kann. Laut Wikipedia sollte der Stoff 4-Methylbenzylidene Camphor vermieden werden.
Vegan
Als ich das mattierende Sonnenfluid bei dm fand, ging die Sonne für mich auf. Ich hasse normale Sonnencreme im Gesicht. Ob die nun mit oder ohne Fett ist, spielt keine Rolle. Es juckt meist wie bescheuert und spätestens nach einer halben Stunde sah ich bis jetzt immer aus wie eine fiese kleine Speckschwarte. Wenn ich so etwas fast aufbrauche, ist das schon mehr als ein gutes Zeichen. Wenn die Sonne scheint und es ausnahmsweise gutes Wetter ist, dient mir die mattierende Sonnencreme als Tagescreme, was sie wirklich gut kann. Sie hat den Duft aller Sun Dance Produkte, irgendwie typisch Sonnencreme aber das macht nichts. Leider hatte ich mit der mattierenden Textur anfangs so meine Probleme. Die Creme machte mein Gesicht weiß, weil ich irgendwie grundsätzlich zu viel erwischte. Das Produkt und ich möchte es hier nochmals deutlich sagen, ist vegan.

Leider kaufte ich vor kurzem mir die falsche Sonnencreme für den Körper, hier habe ich mich bis dato eigentlich immer auf die Fettfreie eingeschossen. Ich mag sie und sie erfüllt ihren Zweck. Ich hab die Sonnenmilch zum aufsprühen erwischt. Finger weg von der Sonnenmilch, außer ihr verwendet die Variante mit Lichtschutzfaktor 20, was mir aber wieder zu wenig ist. Ab 30 ist der Sonnenspray nicht vegan. Schon erschreckend, auf was man alles reinfallen kann. Was mich interessieren würde und vielleicht kann mir einer von euch da draußen helfen, welcher Stoff genau in der Sonnencreme schuld ist, der sie ab 30 nicht vegan macht.
Nicht vegan
Was verwendet ihr, welche Marken könnt ihr mir empfehlen? Ich bin auch gerne bereit, etwas mehr Geld auszugeben. Gibt es Naturkosmetikmarken, die im Auftrag nicht so schmierig fettig sind? Das hasse ich und hier möchte ich auch keine Abstriche machen.

Liebe Grüße
Coco

Dienstag, 8. Juli 2014

Vegane Kolumne #3 - Von Kosmetik, der Gesellschaft und der Gesundheit

Nun, ich wusste heute Morgen schon, das ich heute eine vegane Kolumne schreiben werde, weil sich wieder einmal ziemlich viel angestaut hat. Heute habe ich keinen besonderen Leidfaden, vielmehr kleinere Themen die ich mit euch besprechen möchte. Es soll ein wenig um Krankheiten gehen, es soll um unsere Gesellschaft gehen und um die Tatsache welcher Ton zum Teil gerade zwischen uns Veganern herrscht. Vielmehr möchte ich auch darüber schreiben, was in mir momentan los ist und welche Gefühle ich empfinde wenn ich mich besonders mit der Thematik Kosmetik auseinander setze.

Ich glaube, das ist genau das Thema, mit dem ich heute beginnen möchte, welches mir besonders am Herz liegt. Manche Menschen dichten mir faule Ausreden an, weil ich offen und ehrlich zugebe immer noch zu Kosmetik zu greifen, die offensichtlich nicht vegan ist. Nun, mein Konsumverhalten ist nicht mehr dasselbe und wenn ich mein Verhalten gerade was Kosmetik betrifft analysiere, so kaufe ich inzwischen mit viel Überlegung und Bedacht. Das Thema Tierversuche ist für mich schon lange durch, obwohl sich hier ja auch extrem die Geister scheiden mögen. Über den ewigen Streit bezüglich Alverde habe ich euch schon berichtet. Ich glaub es gibt kaum ein Video einer Veganerin, wo die Thematik Alverde nicht besprochen wird. Ein ewiges nerviges Thema, aber hierzu habe ich meine Meinung ja schon geäußert.

Ich rutsche nur langsam in das Thema vegane Kosmetik hinein und tue mir auch eher schwer. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, mir etwas zu verbieten. Das hat aber viel mehr damit zu tun, dass ich noch nie ein JETZT AUF GLEICH Mensch war und mich an diverse Situationen immer erst gewöhnen musste. In letzter Zeit setze ich mich sehr häufig mit der Frage auseinander, ob mir etwas fehlt, ober ich gerade bezüglich Kosmetik zurück stecken muss. Natürlich ist das kein sonderlich logischer Gedankengang, aber wo stecken bei Gefühlen die Logik? Manchmal komme ich in dem Urwald der Inhaltsstoffe und deren Tücken überhaupt nicht zurecht.

Einerseits hat man das Gefühl, dass vegan sein in unserer heutigen Zeit irgendwie angekommen ist. Andererseits machen es uns diverse Firmen irgendwie schwer. Oft geht es nur ums Geld und ein Unternehmen mit guten Absichten lässt sich dann gern auch mal von einem Konzern schlucken, der nicht so gute Absichten hat. Einem wird die Freude an der Kosmetik wahrlich irgendwie genommen.

Ich weiß, ich sehe das noch zu streng und genau an diesen Gedankengängen merkt man bei mir, dass mir die ganze Sache noch nicht leicht fällt, aber ich lasse mich nicht aufhalten. Irgendwie bekomme ich das Thema schon irgendwie gebacken. Denn schließlich gehe ich die Reise mit euch ein.

Nun, es gab schon oft die Diskussion, dass man sich eigentlich garnicht „Vegan“ nennen darf weil man diesem Lebensstyl nicht zu 150% hinterher läuft. Die Streitereien untereinander und der aggressive Ton nerven mich. Sobald Mensch übers Essen oder irgendwelche Lebenssyle sprechen, gibt es Diskussionspotential, aber müssen es immer gleich Streitereien sein? Ganz oft wird nur eine Wahrheit anerkannt, ein Blickwinkel. Und dann geht die Diskussion los und eigentlich ist man vom immer wieder kehrenden Grundprinzip gelangweilt. Wir sind doch alle für eine Sache, nicht dagegen.

Für mich ist es schon eine große Sache, einen Eyeliner zu verwenden, der vegan ist. Ich kann fast schon ein bisschen mir auf die Schulter klopfen, frei nach dem Prinzip „ach schau an“.

Sind wir nun wirklich in der Gesellschaft angekommen? Gestern ging ich in mein Reformhaus und was stand da im Schaufenster „lebe Vegan“. Wow, würde ich behaupten und selbst in meiner Stadt spürt man, dass man nicht mehr wie ein Außerirdischer angeschaut wird wenn man sagt, dass man keine tierischen Produkte mehr isst.

Leider kann ich nicht die absolute Geschichte auspacken bezüglich Krankheiten und der Spontanheilung durch pflanzliche Ernährung. Ich finde es aber immer wieder interessant, wenn ich von solchen Geschichten Wind bekomme. Ich mein wir trinken einer Spezies die Milch weg. In diesen Milchprodukten sind Lockstoffe enthalten, die uns krank machen unseren Körper übersäuern, uns süchtig machen. Ich glaub jeder von uns kennt den Gedanken von früher, ohne Käse könnte man nicht. Heute denke ich noch nicht mal mehr im Traum daran. Milch macht alt und krank. Ich wurde schon mehrfach auf meine nicht alternde Haut angesprochen und wie ich das denn so hinbekomme.

Gerade in meinem Bekanntenkreis gab es einige Fälle von Krebs, eine Krankheit die es gehäuft nur in Ländern mit einem hohen Konsum von tierischen Lebensmitteln gibt. Über die Zusammenhänge möchte ich hier nichts schreiben, weil ich offen und ehrlich gesagt mich damit nicht auskenne. Aber wenn man Geschichten von kranken Menschen liest oder hört, die dann auf die pflanzliche Ernährung umgestiegen sind, so taucht immer eins auf „Beschwerdefreiheit“. Die Geschichte der Frau mit der Autoimmunerkrankung MS hat mich wirklich bewegt, ihr Arzt hat sie für verrückt erklärt als sie ihre Medikamente absetzte. Man hört immer wieder von Rheumapatienten, die auf Anraten ihres Arztes auf eine pflanzliche Ernährung umgestellt haben. Die Probleme wurden weniger. 

Ich bin für ein gesundes Leben, gegen Antibiotika im Fleisch, Hormone und Eiter in der Milch. Informier auch du dich, du bist was du isst. Und oft bist du auch dass, was du dir ins Gesicht schmierst. Es ist nicht immer leicht, den tierischen Lebensmitteln/ Kosmetika/ Gebrauchsgegenständen aus dem Weg zu gehen, auch ich bin schon auf die Schnauze geflogen. Der Wille zählt, lasst euch nichts anderen sagen.

coco

Montag, 7. Juli 2014

Das Vegan Magazin

Ich bin begeistert. Nun ist „das Vegan Magazin“ nun nicht die absolute Neuentdeckung. Ich glaube zu wissen, dass es die erste Ausgabe Anfang des Jahres gab. Gut, ich kann mich auch täuschen. Ich lese nur phasenweise Zeitschriften, gebe ich zu. Für mich gehört zum Zeitung lesen eine ganz besondere Stimmung. Vielleicht einen Kaffee, vielleicht sitzt man aber selbst in einem und lässt sich von den Gesprächen der Menschen an den Nachbarstischen und den klapperten Geschirrgeräuschen langsam einnebeln. Ich mag sowas, gerade wenn ich auf der Suche nach Inspiration bin.
Ich glaube, es ist wohl kein Geheimnis das ich immer mehr in dieses vegane Leben hinein wachse. Allerdings muss ich dazu sagen, möchte ich immer nur so weit gehen, wie ich mich wohl fühle. Ich suche Informationen, Dinge die das Leben einfach lebenswert machen und mir nicht irgendwie das Gefühl geben, ich müsste zurück stecken. Vegan leben bedeutet in dieser heutigen Zeit schon lange nicht mehr, auf irgendetwas zu verzichten. Trotz allem, läuft man Tag täglich in Fallen hinein. Und wenn es auch nur das Glas Saft ist, auf das man gerade Lust hat.
Ich habe das Gefühl, dass „das Vegan Magazin“ hier weiter helfen kann. Die Texte sind toll geschrieben und wirken super einladend. Eine Zeitschrift ist erst dann gut, wenn ich sie ein zweites oder drittes Mal in die Hand nehme und hier kann das durchaus passieren. Ich konnte mich schon auf der Straße kaum zurück halten und blätterte etwas darin. Hilfreich, der Orange Traube Pfirsichsaft von Valensina ist trinkbar, wer hätte das gedacht. Oder Roger Cicero, der in seinem Interview wirklich total sympathisch rüber kommt. Ich werde das definitiv weiter beobachten, da mich die typischen veganen Zeitschriften wo es hauptsächlich eigentlich nur ums Essen ging irgendwie gelangweilt haben. Wir befinden uns jetzt übrigens in den Juni/Juli Ausgabe, da wird es nächsten Monat wohl wieder was zu lesen geben. Ich freu mich schon drauf und leg sie gleich mal zu meiner Couch Zeitschrift.

Im Moment bin ich ein Zeitungsjunky, aber das kann sich schnell wieder ändern. Wie ist das bei euch?

Liebe Grüße
Coco

Sonntag, 6. Juli 2014

Balea Q10 Augencreme vs. Rival de Loop Hydro Wohltuende Augencreme

Zwei Produkte, die mich schon eine kleine Weile begleiten und die ich demnächst in ein Video packen werde. Bei einigen Produkten war mir bisher von Balea garnicht bewusst, dass sie Vegan sind. Oft entscheidet da irgendwie der richtige Riechen. Hin und wieder geht dieser Riecher aber auch daneben. Was ich nicht verstehen mag ist, warum dm seinen Marken nicht eine Kennzeichnung gibt. Wenn es schon nicht die Blume des Lebens sein soll, dann doch ein eigenes? Ich kenne mich mit diesem Siegelurwald nicht aus, ich weiß nur dass diese Siegel kosten. Für mich als Endverbraucher wäre es einfacher, denn wie mir das auch am Wochenende passiert ist, greife ich dann aus reinem Impuls heraus im Laden zu etwas, was dann nicht Vegan ist.
Ob Augencreme wirklich hilft? Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin. Mir reichen die Tuben immer eine kleine Ewigkeit und nach gerade mal 5 Sorten kann ich nun wirklich nicht sagen, dass meine Suche ein Ende hat. Ich habe nicht so das Problem mit Falten. Wenigstens das nicht, wo ich auch echt froh drum bin. Ich bin 35 und in meinem Alter spielt die Faltenbekämpfung eine große Rolle. Bis 25 benützte ich gar keine Augencreme, bis ich eines Tages dann doch auf die Idee kam.

Vor längerer Zeit habe ich mir angewöhnt, zwei Produkte aus der gleichen Kategorie einfach miteinander zu vergleichen. Welches ist besser, welches ist schlechter? Heute wenn ich ehrlich bin, kann ich diese Frage nicht wirklich beatworten. Es gibt Vorteile und Nachteile, die ich euch heute aber im Laufe des Posts noch erläutern möchte.
Fangen wir mit der Q10 von Balea an. Die Creme ist etwas reichhaltiger, das Produkt an sich ist von meinem Empfinden leichter aufzutragen. Q10 ist ein hauteigener Stoff, der bei der Regeneration helfen soll. Freie Radikale lassen unsere Haut älter werden und die Balea Augencreme soll da dagegen schützen. Frauen, gebt es zu wir fallen gerne auf solche Versprechen rein. Du bist was du isst, spielt hier eine große Rolle. Radikalfänger haben weniger Bedeutung von außen wie von innen. Nun, ich kann ja verstehen, dass man bei einer starken Faltenbildung gerade unter den Augen auf der Suche ist. Falten lassen einen müde wirken. Aber Falten kommen auch von zu viel stress, zu wenig trinken und dem guten alten Rauchen. Wir wissen das glaube ich alle und doch versuchen wir das zu tun was wir tun können. Laut Codecheck ist die Creme durchschnittlich. Sie beinhaltet ein Stoff, der mit „weniger empfehlenswert“ gekennzeichnet ist. Ein Pro, es sind keine hormonellen Stoffe gefunden worden. Bei dm kostet das gute Stück 2,95€. Was mir noch eingefallen ist, die Creme muss gut verteilt werden, sonst bleiben Rückstände auf der Haut. Nicht so gut. Würde ich sie mir wieder kaufen? Nein, der Markt bietet da einfach noch bessere Sachen.
Rival de Loop kann es, wieso kann es Balea nicht? Ich weiß, dieser Vergleich hinkt etwa hinterher aber hier kann ich mir einfach sicher sein, wenn ich in den Laden gehe und nach dem Siegel zu suchen, es auch zu finden. An die Creme bin ich durch Zufall gekommen. Sah von außen schön aus und Augencreme ist eine ewige Passion von mir. Ich hatte noch keine, die den absoluten Effekt bei mir heraus gekitzelt hat.

Wir haben es hier mit einer etwas flüssigeren Konsistenz zu tun, wie ihr schon auf meinem Bild sehen konntet. Die Creme ist um einiges leichter und lässt sich auch super gut in die Haut einklopfen. Ich mein, es spricht schon viel dafür dass ich bereits das zweite Tübchen davon verwende. Was mir schon öfter aufgefallen ist, dass sich Rossmann verschiedener Bestandteile bedient, die nicht gerade unbedenklich sind. Nun gut, wir wissen das dm da andere Auflagen erfüllen möchten obwohl sie in fast jedem Produkt Palmöl verarbeiten. Hier ist der Übeltäter der Stoff Polyisobutene, der als Weichmacher in das Produkt gemischt wird. Davon kann man halten, was man will. In der älteren Version dieses Produkts war Kaktusfeige enthalten, Hyaluronsäure macht sich meiner Meinung nach um einiges besser. Hin und wieder brennt das Produkt bei mir unter den Augen, was damit zusammen liegen mag das man eben gerade da eine recht gereizte Haut hin und wieder haben kann. Ich mag das Produkt trotz allem. Auf die Frage, ob ich es mir wieder kaufen möchte würde ich auch mit nein antworten. Es ist eben kein Favorit und ich möchte einfach noch etwas weiter suchen. Bei Rossmann kostet das Produkt 2,99€.
Was für Augencreme verwendet ihr? Verwendet ihr überhaupt irgendwelche und mit welchem Alter ging das bei euch los?

Liebe Grüße
Coco

Freitag, 4. Juli 2014

Logona Weiße Lavaerde Waschcreme mit Lotusblüte

Oh man, oh man oh man oh man. Ok, ihr wisst wahrscheinlich schon das folgende Worte nicht gerade von lieber Natur sein werden. Auch hier wieder der Hinweis, ich mische in diese Reviews immer eine reichliche Portion Ironie. Man sollte mich also nicht gerade hundert prozentig ernst nehmen. Schon vor 2 Jahren machte ich meine ersten Erfahrungen mit der Lava Erde von Logona und naja, ich hab schon damals nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht.

Vielleicht sollte ich erst einmal anfangen, für was das Produkt eigentlich zu verwenden ist. Lavaerde kommt nicht von Vulkan, sonder von lavare was nicht mehr als waschen bedeuten. Das Produkt ist zum waschen der Haare und der Haut geeignet und kommt dabei ohne Tenside aus. Schon damals war ich auf der Suche nach einem Produkt, was meine Haare nicht so angreift. Ich habe zwar viele Haare, aber jedes einzelne Haar ist nicht sonderlich dick und somit bei Umwelteinflüssen wie Reibung, Hitze oder Färben besonders anfällig. Zu meiner Shampoo-Zeit hat das Produkt überhaupt nicht funktioniert. Wenn man wieder die Heizungen an machen muss, bekomme ich eine sehr schuppige Haut und damit ist das Produkt garnicht Herr geworden bei mir. Ich hatte plötzlich den ganzen Kopf voller Schuppen.

Nun, das Produkt an sich ist nicht schlecht und es gibt durchaus Menschen wo die Wascherde gut funktioniert. Nach den vielen Monaten wollte ich es nochmal probieren, denn Fakt ist die Kopfhaut entgiftet nach all den Jahren und lässt den ganzen Schrott aus der Ernährung und besonders aus den Stylingprodukten und den Shampoos nur langsam los. Die Umstellung ist hart und ja auch ich hab manch eine Heilkriese in letzter Zeit gehabt. Heilkriese bedeutet übrigens, dass das eigentliche Problem auf einmal stärker wird. Vollkommen der richtige Weg, aber wer will schon mit total schuppigen Haaren rum laufen und einer überaus juckenden Kopfhaut.

Im Bioladen stand ich vor der Wahl, die Wascherde zum an mischen zu kaufen oder eben die Tubenversion. Ich bin eher fauler Natur und wenn ein Produkt meiner Bequemlichkeit entgegen kommt, ist das mehr als klasse. In der fertigen Version sind noch natürliche Parfümöle nebst Lotusextrakt zugesetzt.

Nun meine Erfahrung in der letzten Zeit war nicht sonderlich gut wenn ich ehrlich bin. Beim ersten Verwenden des Produkts trug ich es auf meine Kopfhaut auf, das Haar war wie beim Haare waschen feucht. Ich massierte es ein um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und achtete darauf, das Produkt auf dem ganzen Kopf aufzutragen. Nach kurzer Zeit, also bis ich so ein spannendes Gefühl auf der Kopfhaut selbst hatte, wusch ich es runter. Die Erde trocknet an und nimmt das überflüssige Fett übrigens mit, oder sollte es mitnehmen. In meinem Fall hat das leider nur bedingt funktioniert. Da ich beim ersten Mal besonders viel Produkt verwendete, versuchte ich beim zweiten Mal etwas weniger zu verwenden. Was war, die Haare waren fettig und zwar so richtig. Mir blieb nichts anderes übrig, als Trockenshampoo als kleiner Helfer zwischendurch zu verwenden, weil ich wirklich unmöglich aussah. Beim dritten Mal entschied ich mich, meine Haarwaschseife zu verwenden, da ich nicht schon wieder Lust hatte ein fettiges Ergebnis zu haben. Was war, meine Kopfhaut war sowas von Furz trocken, dass ich da nicht näher darauf eingehen möchte.

Zurzeit habe ich Probleme mit meinem Zahnfleisch, ich habe eine dicke fette Endzündung links unten und ich bekam den Tipp, es mit Heilerde zu versuchen. Ich hatte noch was von der angemischten Paste übrig und entschloss mich, die Lavaerde mit der Heilerde zu mischen. Da erschreckte ich dann. „Was die Tube ist fast leer?“ Richtig 5 Anwendungen sind nicht sonderlich viel und machen das Produkt für mich ungeeignet. Die Mischung mit der Heilerde war aber irgendwie nicht ganz so schlecht. Ganz vom fett befreit sind meine Haare heute aber trotzdem nicht. Ich kann das Produkt jetzt noch einmal verwenden, dann ist es leer.

Im Schnitt kann man sagen, wenn ich weniger verwendet habe, sind meine Haare fettig geblieben. Das Haar riecht nicht sonderlich gut nach der Anwendung und erinnert etwas an Staub, was ich garnicht mag. Irgendwie zieht das Produkt sämtliche Gerüche komplett raus, das will ich echt nicht haben. Mein Haar darf ruhig nach mir riechen. Das Gefühl in den Haaren kann ich auch so garnicht gebrauchen. Es ist total matt, als hätte man Kreide hinein geschmiert. Auf den Händen verursachen mir diese Rückstände totale Gänsehaut, hatte ich übrigens mit der Heilerde überhaupt nicht. Also wird hier noch weiter rum probiert.

Preislich gesehen habe ich glaube ich im Kräutle in Ravensburg 6,80€ bezahlt, genau weiß ich das allerdings nicht mehr. Da es wirklich an sich ein gutes Produkt ist und man es hier mit keinerlei Chemikalien oder Tensiden zu tun hat, funktioniert es einfach nicht für mich. Ob ich es nochmal ausprobieren werde? Ich denke nicht. Da ich gerade in meiner „Haare waschen ohne Shampoo“ Phase bin, hat das ganz gut gepasst. Ich denke ich werde auf andere Möglichkeiten zurück greifen, da ich zum Einen neugierig bin und zum anderen euch davon berichten möchte. Natron ist gut bei mir, zieht aber Farbe. Also suche ich weiter.

Was mich interessieren würde, kennt ihr das Produkt? Hat es bei euch funktioniert?

Liebe Grüße
Coco

Sonntag, 22. Juni 2014

Vegane Kolumne #2 Die ewigen Sprüche der Fleischesser


Hallo liebe Internetwelt. Vielleicht sollte ich erst an euch ein kleines Danke schicken. Meine letzte Kolumne kam bei euch ziemlich gut an, was ich wirklich richtig klasse finde. Nun wir kennen den ewigen Kampf zwischen Fleischesser und Veganer. Es gab vor kurzem sogar einen wunderbaren Bericht bei ZDF zwischen Schubeck und Hildmann, den ich aber ziemlich daneben fand. Die Aussage dieser ganzen Geschichte war gleich Null und stachelte die ganze Diskussion zwischen Fleischesser und Veganer nur noch an. Was im Nachhinein auf der Facebookseite der Sendung abging, war unter aller Kanone und hatte mit Respekt so nichts mehr zu tun. Da gingen Fleischesser auf Veganer los und umgekehrt. Ist ein normales Zusammenleben denn überhaupt nicht mehr möglich?

Ich als Vegetarierin habe mir damals lange überlegt, ob ich mich dem aussetzen mag. Denn wenn Menschen über Ernährung und Gesundheit sprechen, wissen es alle immer besser. Wenn sich jemand für die vegane Ernährung oder gar für die vegane Lebensweise entscheidet, finde ich das lobenswert. Ich selbst bin ein Schritt für Schritt Mensch, ich kann das nicht Dinge von heute auf morgen zu verändern. Ich fühle mich dann nicht wohl. Eine der Hauptgründe warum es bei mir so lange gedauert hat, dass ich mich für die pflanzliche Ernährung und gar die immer veganer werdende Lebensweise entschlossen habe, war die ewige Diskussion zwischen den zwei Fronten. Ich wollte wirklich nie so werden, ich wollte niemals auf andere Menschen mit dem Finger zeigen und sagen „du bist böse, du bist kein Veganer“.

Aber Fakt ist, wir halten auch wenn wir nichts sagen, den Fleischessern einen Spiegel vors Gesicht. Ich glaub, jedem vernünftigen Menschen da draußen ist schon klar, dass Massentierhaltung und das rumdoktern an Tieren einfach unwürdig ist. Wir kennen aber nur das Wort „menschenunwürdig“. Ist etwas „tierunwürdig“? Dieses Wort an sich kenne ich zumindest nicht. Schon durch diesen Spiegel sind wir ständig immer gleichen Sprüchen ausgesetzt und ich gebe zu, dass ich oft nicht genau weiß wie ich reagieren soll. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und ich gebe zu das ich gerne streite. Aber das ist das Letzte, was Fleischesser haben wollen. Auch wenn sie mit ihrer Art dich einfach nur provozieren wollen.

Ich glaub „sag mal, warum schränkst du dich so ein“, ist nur eine Sache von vielen, die ich immer wieder zu hören bekomme. Ist denn nicht jede Entscheidung, egal für welchen Lebensbereich man ihn trifft eine gute Entscheidung? Wieso können wir Menschen einfach nicht respektieren, dass wir einfach unterschiedlich sind. Manchmal kommt es mir einfach so vor, dass die größere Fleischessermacht, einfach auf uns Veganern rumtrampelt möchte, um irgendeine Reaktion zu bekommen. Mir fällt es oft schwer, einfach nur den Mund zu halten und nichts zu sagen. Das ist etwas, was ich nach einem Jahr noch immer nicht lernen konnte. Ruhig zu bleiben und sich die passenden Sachen einfach zu recht zu legen. Denn sind wir doch mal ehrlich, wir bekommen immer die gleichen Fragen gestellt.

Am schlimmsten sind doch die, die absolutes Interesse heucheln um dir nur eine reinzudrücken. „Sag mir mal, warum du dich Vegan ernährst oder warum du einer veganen Lebensweise nachgehst“. Diese Frage wird einem nicht oft aus purem Interesse gestellt. Ich bin das typische Opfer und kann das streiten nicht seinlassen. Ihr merkt, für mich gibt es noch viel zu lernen.

Was mich nun interessieren würde, wie ist das bei euch. Wie reagiert ihr auf solche Äußerungen. Ich denke, wir sind uns gegenseitig sicher eine gute Hilfe. Und ist es nicht viel besser, mit mehr Respekt durch die Weltgeschichte zu gehen?

Liebe Grüße
Coco

Dienstag, 17. Juni 2014

Balea Beauty Effekt Hyaluron Booster

Seht diesen Beitrag wieder nicht ganz so ernst. Allerdings befinde ich mich jetzt in einem Alter, wo ein gewisses Maß an Wahrheit nun wohl doch auch mitspielt. Mal von den grauen Haaren abzulenken, wende ich mich heute meinen Falten und meiner nicht mehr ganz so jungendlichen Haut zu. Hyaluron, wer kennt dieses Teufelszeug nicht.
Wenn Frau etwas gegen die älter werdende Haut findet, greift sie auf jeden Fall zu. Denn schließlich gibt es nicht ohne Grunde jede Menge von diesen Wundermittelchen. Ich war längere Zeit auf der Suche nach etwas bezahlbarem, was man in der Drogerie findet und was meinen Bestimmungen vegan zu sein entspricht. Nun macht es die dm Homepage uns eigentlich ziemlich leicht. Die kleinen Buchstaben ganz unten in der Beschreibung habe ich wenn ich ehrlich bin, bei den Produktbezeichnungen lange nicht wahr genommen. Vielleicht zu klein, aber um ehrlich zu sein habe ich die kleine Veganblume erwartet und wahrscheinlich deswegen den Satz „dieses Produkt ist vegan“ oft überlesen.

Zuerst zeigte madametamtam das Produkt in die Kamera und durch die YouTube Welt ging wieder mal ein Raunen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon länger Erfahrung mit dem wie ich es nenne Teufelszeug. Das Produkt ist durchsichtig und kommt als Gel daher, welches es eigentlich gut dosieren lässt. Da stellt sich die Frage, was dieser komische Produktkopf soll. Auf der Packung selbst steht, dass man das Produkt sparsam auftragen soll, was aber mit dem Kopf ums verrecken nicht möglich ist. Was hat sich der Produktdesigner also dabei gedacht?

Es gibt bessere Produkte, wenn ich ehrlich bin. Diese schlagen aber mit einem wesentlich höheren Preis zu, was die Sache für manchen wieder irgendwie uninteressant macht. Das Zauberdings von dm kostet 3,95€, nicht ganz so ein flotter Preis also der Kampf gegen die Falten könnte beginnen. Das Produkt ist auf dem Gesicht ziemlich klebrig, was ich von meinen anderen Hyaluronprodukten bis dato noch nicht kannte. Ein kleiner Tipp einer Abonnentin von mir, die Finger anzufeuchten und nochmals über das Produkt auf eurem Gesicht zu gehen. Gibt so einen aufplusternden Feuchtigkeitseffekt, ich kann’s euch wirklich nur empfehlen. Was ich ein bisschen moniere ist die Tatsache, dass aus dem Spender einfach zu viel Produkt heraus kommt und man einen Weg finden muss, wie fest man auf das Pumpspenderdings drückt. Mal vom Aufsatz, den ich weiter oben bereits beschrieben habe, abzusehen.
Vor ewigen Zeiten habe ich auf dem YouTube Kanal MaMi40+ einen Beitrag über Hyaluron gesehen und war ganz interessiert. Beide machten Versuche mit verschiedenen Produkten aus verschiedenen Preisklassen. Die Haut der Einen wie auch der Anderen veränderte sich kaum, lediglich das Hyaluron spielte eine Rolle. Michaela hatte eine irrsinnig komplizierte Pflegeserie, die ihr Hautbild nach einem bestimmten Zeitraum aber nicht wirklich veränderte. Lasst euch eins mit auf den Weg geben. Das Produkt ist nur eine Momentaufnahme und verbessert nicht auf Dauer euer Hautbild. Es wirkt nur so lange, wie ihr es anwendet was hoffentlich für die meisten von euch logisch ist.

Etwas kritisch sehe ich das verwenden solcher Produkte in zu jungen Jahren an. Vorbeugen ist keine Alternative und man trainiert seiner Haut nur Funktionen ab, die man in jungen Jahren noch haben sollte. Nun gibt es auch Menschen mit angeborenen Fältchen unter den Augen haben, ob hier irgendein Effekt zu sehen ist, sehe ich als fraglich an.

Trotz allem liebe ich dieses Produkt und es ist inzwischen ein fester Bestandteil in meiner Routine am Morgen. Wie ist das bei euch, kennt ihr das Produkt? Was sagt ihr dazu? Gibt es etwas besseres, was man unbedingt ausprobieren muss, wo die Haut glatt wie ein Babyarsch wird? Ich zähl auf eure Kommentare.

Liebe Grüße
Coco

Donnerstag, 5. Juni 2014

Haare waschen ohne Shampoo - Die No Poo Methode mit Natron und Apfelessig

8 Wochen ohne Shampoo
Nun, Haare das leidige Thema einer Frau. Nicht einer jeden Frau. Die Einen wollen sie lockig, die anderen nicht. Ich schaue mir voller Faszination gerne Frauen an, mit einer richtigen Wallewalle Mähne. Ich hab mal eine angesprochen und die sagte mir ziemlich spontan, dass sie ihre Haare ziemlich hasst. Sie sind nicht zu bändigen und überhaupt ist das Leben mit geraden Haaren doch so viel einfacher. Ich machte mal kurz einen kleinen Ausflug in die Welt der Lockenköpfe und lies mir vor einigen Jahren einen Lockenkopf verpassen per Dauerwelle. Nein, nicht so ein Oma Pudel Ding, es sah total natürlich aus und ich fand’s irgendwie klasse. Aber frisieren will gelernt sein, ich sah oft wie ein kleiner Strubbelkopf aus. Um jetzt nicht noch weiter auszuholen, war ich nie so richtig zufrieden mit meinen Haaren und mich langweilte eine Sache ziemlich schnell. Es gab auch schon einmal ein zu lang, ich hatte dunkle Haare und ich fühlte mich als würden meine Haare mein Gesicht auffressen. Wenn ich in den Spiegel geschaut habe, sah ich nur Haare. Kommen wir zum Ende meiner Einleitung, da ich des Öfteren auch mit Farbe meine Experimente machte und lange Jahre Blond war, litten meine Längen und irgendwann sah alles dann ziemlich kaputt aus. Im Januar letzten Jahres entschied ich, das Blond muss weg und gegen Ende des Jahres lies ich mir die Haare zu eine Bob schneiden. Ging nicht anders, aus meinem Haar war einfach nichts mehr raus zu holen.
Meine Kopfhaut, eine ewige leidenschaftslose Geschichte ist eine wahre Zicke. Mal so mal so, aber einen zufriedenen Zustand gibt es irgendwie überhaupt nicht. War schon auch irgendwie klar, wer Jahre lang sich Blondierung antut und dann noch an Haarausfall leidet, macht etwas extrem falsch. Ich hüpfte von Shampoo zu Shampoo und meiner Kopfhaut passte so gar nichts. Mal hatte ich Schuppen, dann wieder keine. Ich weiß nicht wann es war, ich denke es war irgendwann vor fast 2 Jahren begegnete mir dann der Artikel von Pseudoerbse und ihrem Projekt ihre Haare nicht mehr mit Shampoo zu waschen. Wisst ihr was ich gedacht habe? Jetzt spinnt sie völlig, aber wenn man ihrem kleinen Projekt folgte sah man, dass sie wunderbar gesundes und volles Haar von der Sache bekam. Ich als Shampoo Schaum Mädchen wollte das aber irgendwie nicht ausprobieren. Denn was nicht schäumt, funktioniert ja irgendwie nicht. Ich hab mich echt immer total unwohl gefühlt, wenn ein Shampoo nicht ordentlich geschäumt hatte. Irgendwie bin ich dann immer davon ausgegangen, dass mein Kopf nebst meiner Haare nicht sauber wurden und man steigert sich in eine Sache auch mal unheimlich gut rein.
Vor ungefähr 2 Monaten entschied ich mich, die Sache mit dem Natron auszuprobieren da ich auf meinem YouTube Kanal eh eine Haarserie machen wollte. Ich will meine Zuschauer daran teilhaben lassen, wie meine Haare wachsen und blende dann auch immer wieder Videos von vorher ein, damit der Unterschied auch irgendwie sichtbar wird. Das Ganze heißt übrigens „Schöne lange Haare“ und ich weiß, meine Haare sind nicht lang und schön sind sie im Moment auch nicht. Ich lasse sie lufttrocknen und das diese Methode nur ansatzweise möglich ist, ist ein wahres Wunder.
Sorry wegen der Qualität, ist aus dem Video heraus genommen.
Ich hab mir eine alte Shampooflasche her genommen, damit ich das Natron besser auftragen kann. Ich hab für mich einfach entdeckt, dass mir 3 Espressolöffel (etwas kleiner wie ein TL) vollkommen ausreichen. Das ganze löse ich dann in ziemlich warmem Wasser auf. Ach ja, je wärmer das Wasser, desto besser die Wirkung des Natrons. Beim ersten Auftrag war ich einfach so baff, ich kann das überhaupt nicht in Worte fassen. Ich hatte das noch nie erlebt, dass mein Haar so gequietscht hat. Und vor allem, man muss bemerken ohne Schaum. Als Spülung verwende ich eine saure Rinse, also 3 EL Apfelessig in einem halben Liter Wasser. Dieses Gemisch bleibt dann auch auf den Haaren. Das Natron auf trockenes Haar auftragen, leicht einmassieren und dann mit lauwarmem Wasser herunter Waschen. Danach wie schon oben beschrieben die Apfelessigspülung.
Bitte auf naturtrüben Apfelessig achten
Beim Kämen reiße ich mir keine Haare mehr heraus und selbst wachsen mir kleine Stoppel an der Kopfhaut nach. Mein Haar ist fülliger geworden und das Beste ist, ich bin gerade dabei meinen Rhythmus des Waschens zu verlängern. Morgen ist das erste Mal, dass ich meine Haare nach 4 Tagen wieder wasche. Ihr werdet mein Haarwachsprojekt auch hier auf dem Blog verfolgen können. Ich werde euch noch das Ein- oder Andere Produkt vorstellen, welches mich schon länger begleitet und bin gespannt ob ich meine Haare weiter ohne jegliche Belastung wachsen lassen kann. Ich bin zufrieden und habe jetzt schon das Gefühl, dass genau diese Methode meinen Haaren unheimlich gut tut, sie sind irgendwie dicker geworden in ihrer Strucktur.

Liebe Grüße
Coco